About Darigul Temirbayeva

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12 05, 2021

Kundenzufriedenheit im Laborwesen

2021-05-12T06:32:30+01:0012. Mai 2021|

Daten sind das Gold der Zukunft, auch für die Milcherzeugung. Daher bekommt die Labordiagnostik einen immer höheren Stellenwert in der täglichen Betriebsführung. Egal ob es um den Pflanzenbau geht oder um die Milcherzeugung, für gezielte Milch-, Futter-, Boden- und Veterinäruntersuchungen geht es nicht ohne qualifizierte Labore. Ihre Ergebnisse helfen, sichere Diagnosen zu erstellen oder zu bestätigen.

Der gesamte Mai-Newsletter beschäftigt sich ausführlich mit dieser spannenden und zukunftsweisenden Thematik und enthält umfangreiche Hinweise, wie milcherzeugende Betriebe die Labordiagnostik für Erlangung entscheidungsrelevanter Daten und zur Qualitätssicherung nutzen sollten.

Für den praktischen Umgang mit den Laboren stellen wir weitere Merkblätter zur Entnahme von Boden- und Futterproben sowie Übersichten mit den Adressen, Ansprechpersonen und Leistungsmerkmalen der Labore im Projektgebiet zur Verfügung.

Um die Wünsche und Vorstellungen zu einer optimalen Versorgung mit Labordienstleistungen noch besser kennenzulernen, haben wir einen Fragebogen zusammengestellt und wir bitten unsere Leser diesen auszufüllen.

Die aktive Beteiligung ist uns etwas wert: wir verlosen unter den Einsendern Labor-Analysen von insgesamt drei Futter- und drei Bodenproben.

15 02, 2021

„Der große Sprung? – Die kasachische Milcherzeugung im Wandel“

2021-02-16T04:03:44+00:0015. Februar 2021|

Gemeinsam mit hochrangigen Vertretern des kasachischen Landwirtschaftsministeriums beleuchtete das Team des Deutsch-Kasachischen Projektes „Steigerung betrieblicher Fachkompetenzen zur nachhaltigen Entwicklung der Milchproduktion in Kasachstan“ die Herausforderungen und Chancen sowie die Veränderungsprozesse der kasachischen Milchwirtschaft. Die Veranstaltung fand im Rahmen der EuroTier digital in der Zusammenarbeit mit den DLG-Länderarbeitskreis Osteuropa statt.

„Es geht voran“ betonte der Direktor der Abteilung für Produktion und Verarbeitung tierischer Produkte des Landwirtschaftsministeriums in Kasachstan. Yerkebulan Akhmetov berichtet von der großen Differenz zwischen der Nachfrage nach Milchprodukten in Kasachstan und der viel zu geringen Milcherzeugung. Zur Deckung des Bedarfs importiert Kasachstan jährlich mehr als 300.000 t Milch. Neben wesentlichen Erleichterungen im Baugenehmigungsverfahren erhöhte das Land kürzlich die Fördersätze für Investitionen im Bereich der Milcherzeugung maßgeblich. Erste Erfolge seien sichtbar, die Anzahl neuer Milchviehanlagen nehme mit wachsender Geschwindigkeit zu. Aber es mangele in den Betrieben und auch in der Fachberatung vielerorts an ausreichenden Kenntnissen für eine nachhaltige Milcherzeugung, so der Fachmann aus dem Ministerium.

Ainagul Ayaganova und Dr. Adil Rakhimov, beide Mitarbeiter des deutsch-kasachischen „Milchprojektes“ berichteten zur Situation im nördlichen Kasachstan über Engpässe, Ressourcen und Wege zur Steigerung der Milcherzeugung. Sie machten deutlich, wie wichtig die Milchwirtschaft für die Entwicklung des ländlichen Raums ist. „Erfolgreiche Betrieben sorgen für eine gute Infrastruktur und steigern die Wertschöpfung und Lebensqualität in den Dörfern“, so Ainagul Ayaganova in ihrem Statement. Voraussetzung dieses Erfolgs sei aber ein umfangreiches Wissen zur Futter- und Milchproduktion. Dazu wären praxisorientierte Lehr- und Versuchszentren eine gute Ausgangsbasis, ergänzte Dr. Adil Rakhimov. Der Experte für Tierzucht machte außerdem deutlich: „Nur wenn es gelingt, dieses Wissen zu verbreiten und zu festigen, lassen sich hochwertige Milchprodukte bei sichtbarem Tierwohl wirtschaftlich erzeugen“.

10 02, 2021

Eine einzige Milchprobe reicht!

2021-02-10T10:43:40+00:0010. Februar 2021|

Das neue Analyseverfahren GenoCell kann künftig anhand einer einzigen Tankmilchprobe über den DNA-Gehalt in der Milch alle individuellen Zellzahl-Gehalte von Einzelkühen in einer Herde bestimmen. Diese Methode wird in Deutschland noch in diesem Jahr angeboten.

Anders als bei den üblichen Verfahren, fällt bei GenoCell die Probenahme an den einzelnen Kühen weg. Es wird lediglich eine Milchprobe aus dem gut gerührten Milchtank entnommen. Da in den somatischen Zellen der Milch die DNA der Kuh vorhanden ist, befindet sich in der Tankmilch die DNA von allen Kühen, die an diesem Tag gemolken wurden.

Voraussetzung ist jedoch, dass die DNA aller einzelnen Kühe in einer Herde am Tag der Probenahme bekannt ist. Falls die genetischen Daten der Kühe nicht vorliegen, können diese per Blutuntersuchung erfasst werden.

Aber auch ohne Milchmengenmessung kann die Tankmilchprobe Hinweise auf Einzelkühe mit sehr hohen Zellgehalten geben, denn die Analyse kann ermitteln, welche DNA am häufigsten identifiziert wurde. Damit zeigen die Ergebnisse die Kühe, die für den ermittelten Zellgehalt verantwortlich sind, also die Kühe mit den höchsten Zellgehalten am Tag der Probenahme. Die Kühe mit den höchsten Zellzahlen werden in den Prüfberichten dann nach Höhe ihrer Zellzahlen absteigend aufgelistet.

Besonders für Herdensanierungen kann diese Methode hilfreich sein, da nur eine einzelne Tankmilchprobe anstatt vieler Einzelproben zu untersuchen ist.

Quelle: LKV GenoCell GmbH

Foto: KFM

3 02, 2021

Konferenz “Der große Sprung? – Die kasachische Milcherzeugung im Wandel”

2021-02-03T07:45:43+00:003. Februar 2021|

Einladung zur Konferenz

“Der große Sprung? – Die kasachische Milcherzeugung im Wandel”,

11.02.2021, 9:00 – 10:30 (MEWZ) / 14.30 – 15.20 (Almaty)

Milchproduktion in Kasachstan: Status quo und Perspektiven.

Referent: Yerkebulan Akhmetov

Modernisierung und Aufbau der Milchproduktion in Kasachstan: Welche Lösungen sind gefragt?

Referenten: Ainagul Ayaganova und Dr. Adil Rakhimov

 

Holen Sie sich ein kostenloses Ticket.

Sehr geehrte Damen und Herren,

Nutzen Sie die Gelegenheit, einen Blick auf die Zukunft der Viehwirtschaft zu werfen und Innovationen aus der ganzen Welt zu entdecken, die erstmals online auf EuroTier Digital präsentiert werden!

 

Link zu kostenlosen EuroTier Digital Tickets

https://www.messe-ticket.de/DLG/ETED2021/Register/ETED-digital

Promo-Code: ETEDdigital2021

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Wir freuen uns sehr über Ihre Teilnahme! Begleiten Sie uns!

9 11, 2020

Gesunde Klauen – fitte Kühe

2020-11-09T05:38:32+00:009. November 2020|

Gesunde Klauen sind bei Milchkühen die Voraussetzung für Wohlbefinden, hohe Milchleistung und langes Leben. Aber ohne regelmäßige Pflege geht es nicht!

In Evgenievka trafen sich Fachleute milcherzeugender Betriebe mit Experten zur Klauengesundheit zum Praxistraining „Funktionelle Klauenpflege bei Milchrindern“. Der dortige Betrieb KH “Sergey“ ist einer von vier Pilotbetrieben des KFM-Projektes in der Region Pavlodar.

Den theoretischen Teil des Seminars führte der Direktor des Wissenschaftlichen Forschungsinstituts “Agro-Innovation und Biotechnologie” der Universität Toraigyrov, Herrn Kairola Akhazhanov durch, während sein Assistent Azat Sadykaliev die Leitung der praktischen Übungen inne hatte. Weiterführende veterinärmedizinische Fragen beantwortete der Tierarzt Dr. Baurzhan Kurmanov.

Wir danken der Landwirtschaftsverwaltung der Region Pavlodar für die Unterstützung des KFM-Projektes. Unser besonderer Dank gilt dem Leiter der Farm “Sergey”, Herrn Viktor Ryambov für sein großes Interesse an der Teilnahme am Projekt und für die Bereitstellung dieser ausgezeichneten Trainingsgelegenheit für das Seminar.

Ich möchte auf das enorme Interesse und die aktive Beteiligung der Spezialisten dieser Farm hinweisen, nämlich des Managers Mars Zhumageldinov, der Tierärzte Tansulu Aitzhanova und Yerzhan Malik sowie von Vladimir Bochkarev, der bereits 2017 von dem deutschen Experten Holger Plovka geschult wurde. Er verfügt über hervorragende praktische Kenntnisse und zeigte größtes Interesse an neuen Erkenntnissen im Bereich der Klauenpflege.

An der Veranstaltung nahmen auch die Dozenten des High Innovative Agrarian College “Ertis”, Herr Askar Tleulenov und Frau Gulnar Musaeva, teil. Diese Bildungseinrichtung ist dafür bekannt, gute Fachkräfte für die Landwirtschaft auszubilden, darunter Viehzüchter und Tierärzte, von denen viele in Unternehmen der Region arbeiten.

Mit dem Seminar konnten wichtige Kenntnisse im Bereich Milcherzeugung und Tiergesundheit an landwirtschaftliche Fachkräfte vermittelt werden.

Dr. Adil Rakhimov

23 09, 2020

COVID19: Rinder wohl keine Infektionsquelle für Menschen

2020-09-23T08:34:31+01:0023. September 2020|

Rinder sind genauso wie Hühner und Schweine nur wenig empfänglich für das Coronavirus. Das hat das Friedrich-Loeffler-Institut (FLI) auf der Insel Riems in einer weltweit ersten Studie herausgefunden. In der Corona-Pandemie untersucht das FLI die potentielle Rolle von verschiedenen Nutztieren. In dieser Untersuchung haben die Wissenschaftler sechs Rinder über die Nasenschleimhäute mit dem Coronavirus infiziert.

Das FLI hatte bereits zuvor Studien mit Schweinen, Hühnern und Meerschweinchen durchgeführt und konnte keine Virusvermehrung nachweisen. Bei den Rindern hingegen wurde bei zwei der sechs Tiere eine geringe Virusvermehrung nachgewiesen. Zusätzlich bildeten die infizierten Tiere Antikörper gegen das Virus. Die restlichen vier Tiere sowie drei Kontakttiere infizierten sich hingegen nicht. Laut FLI weisen die Ergebnisse darauf hin, dass Rinder nur wenig empfänglich für SARS-CoV-2 sind und das Virus nicht weitergeben. Weder spielen sie bis jetzt eine relevante Rolle bei der Verbreitung, noch stellen die Tiere eine Infektionsquelle für Menschen dar. Bis jetzt gibt es weltweit noch keinen bestätigten Fall von SARS-CoV-2 beim Rind.

Am FLI wird derzeit auch ein möglicher Impfstoff gegen das Coronavirus getestet. Tests mit Frettchen sollen zeigen, ob mit dem Impfstoff eine langfristige Immunität erreicht werden kann.

17 09, 2020

Wir sind umgezogen!

2020-09-17T09:26:52+01:0017. September 2020|

Liebe Freunde und Kollegen!

Im Zusammenhang mit der Reorganisation unseres Partners NIZZhiv (Forschungs- und Innovationszentrum für Tierhaltung) zogen wir mit unserem Büro ins Business Zentrum „7. Kontinent“ in Kenessary Straße 40 um. Unsere neuen Räume befinden sich jetzt im gleichen Gebäude wie der Republikanische Verband für Milch- und Zweinutzungsrinder und TOO „KazNII  Zhik“ (Kasachisches Forschungsinstitut für Tierhaltung und Futterproduktion). Wir freuen uns über diese professionelle Nachbarschaft und hoffen auf eine weiterhin erfolgreiche Arbeit im neuen Büro.

7 07, 2020

Newsletter findet großen Anklang

2020-07-07T07:05:35+01:007. Juli 2020|

Gleich bei der ersten Ausgabe am 09. Juni haben sich fast 100 Leser registriert. Nun ist der neue Newsletter fertig, kürzlich konnten wir ihn exklusiv an die Abonnenten versendet.

Dem Team hat es wieder großen Spaß gemacht, viele Informationen und Fotos zu filtern, aufzubereiten und daraus gute Beiträge mit wertvollen Hinweisen für unsere Leser zu machen.

In der Juli-Ausgabe geben wir viele Hinweise zur Ernte und Konservierung des Winterfutters und wir beschäftigen uns mit der Frage, wie Ihre Kühe auch bei höheren Temperaturen große Futtermengen aufnehmen und damit ihre Fitness bewahren können. Gesunde Kühe sind die Grundlage für eine ertragreiche Milcherzeugung. Daher erläutern wir, wie Landwirte den alljährlichen sommerlichen Problemen mit der Eutergesundheit begegnen. Außerdem berichten wir über ein attraktives Förderprogramm zum Brunnenbau für Weidetierhalter.

Der KFM-Newsletter erscheint immer zu Beginn der ersten Woche des Monats. Wer noch nicht registriert ist und die kommenden Ausgaben erhalten möchte, sollte sich hier schnell anmelden.

18 06, 2020

Auswahl der Pilotbetriebe weit vorangeschritten

2020-06-18T04:53:55+01:0018. Juni 2020|

Die Bereisung zur Auswahl der Pilotbetriebe kommt gut voran. Weit mehr als die Hälfte der knapp vierzig Kandidaten wurde bereits besucht.

Das Team um Uwe Weddige ist in den Regionen Akmola, Kostanay, Nordkasachstan und Pawlodar unterwegs, um mit interessierten Betriebsleitern und Herdenmanagern über deren Vorhaben und Ziele zu sprechen. Diese Ergebnisse bilden die Grundlage für die Auswahl der Pilotbetriebe durch die ständige Arbeitsgruppe des Projektes, bestehend aus dem kasachischen Landwirtschaftsministerium, dem Wissenschaftlichen und Innovativen Viehzuchtzentrum (NIC ZHIV), dem Milchrinderverband, dem Projektteam sowie dem Bundesministerium für Landwirtschaft und Ernährung.

Internationale und kasachische Experten werden die ausgewählten 15 Milcherzeuger in den nächsten Jahren bei Wachstumsinvestitionen und bei der Optimierung ihrer Produktionsprozesse sowie bei der Qualifizierung der Fach- und Führungskräfte intensiv beraten.

„Wir geben uns nicht mit einzelnen Aspekten zufrieden, wir durchleuchten die Betriebe in jeder Hinsicht, angefangen beim Futterbau über den Kuhkomfort bis hin zur Milchvermarktung. Unterstützend setzen wir dabei auf moderne Analysemethoden für Boden, Wasser, Futter, Milch und Veterinärdiagnostik“, erläutert Ainagul Ayaganova, außerdem veröffentlicht das Team zur Jahreszeit passende Newsletter und Broschüren, ergänzt die stellvertretende Projektleiterin.

Mit Ende der COVID-19-bedingten Beschränkungen sollen außerdem umfangreiche Trainings und Übungen zum gesamten Themenspektrum der Milcherzeugung stattfinden. Erste Themen werden Eutergesundheit sowie euterschonendes und hygienisches Melken sein.

Ainagul Ayaganova, Tel: +7 705 595 52 64

Foto: KFM

16 04, 2020

Interview mit der Direktorin des Deutschen Agrarzentrums Frau Olesya Kobzeva

2020-04-16T07:23:55+01:0016. April 2020|

Das Deutsche Agrarzentrum (DAZ) ist aus einem Kooperationsprojekt zwischen dem deutschen und dem kasachischen Landwirtschaftsministerium entstanden.

Träger des DAZ ist die „Assoziation zur nachhaltigen Entwicklung moderner landwirtschaftlicher Methoden und Technologien in Kasachstan (AMTK)”. Die Gründungsmitglieder dieser Assoziation sind die deutschen Firmen Eurasia Group und Rapool. Inzwischen traten die Firmen Agralis, CT AGRO, Kuhn, HORSCH, Masterrind, BVN, CLAAS, JCB, Trimble, VitaProfi, Caisley, Viamin, CASE IH und VDMA Landtechnik bei.

Basierend auf dem erfolgreichen Angebot der DEULA-Bildungszentren bietet das DAZ umfangreich Bildungs- und Schulungsprogramme für Manager und Spezialisten in der Landwirtschaft an. Dank der ständigen Weiterentwicklung bieten sie die Möglichkeit, die neuesten Produktionsmethoden im Detail zu verstehen und die Bediener darin zu schulen, fortschrittliche Technologien kompetent einzusetzen. Sehen Sie sich das Interview mit der Direktorin des Deutschen Agrarzentrums – Olesya Kobzeva – an.

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