27 11, 2021

Seminar im DAZ: Im Kälberstall durchstarten!

2021-11-27T15:08:31+00:0027. November 2021|

Verzögerte Jungendentwicklung, immer wieder Durchfälle, dazu ein hoher Verbrauch an Vollmilch: die Kälberaufzucht läuft auf vielen Betrieben einfach nicht rund. Aber nur aus fitten Kälbern werden gesunde Milchkühe!

Mit zehn erprobten Tipps aus der tägliche Beratungspraxis vermittelte Uwe Weddige grundlegendes Wissen über die Einflüsse des Kuhkomforts auf die Kälbergesundheit. „Die Trockenstehzeit ist wie Urlaub für Milchkühe. Nur wenn es ihnen gut geht, bringen sie gesunde und fitte Kälber zur Welt“, ist sich der Experte sicher. Bewährt haben sich großzügig eingestreute Abkalbeboxen für den Zeitraum vor und nach der Geburt. Entscheidend für einen gesunden Start ins Leben ist die rechtzeitige Gabe von Biestmilch, in den folgenden Wochen entscheidet jedoch der richtige Tränkeplan für den Erfolg der Aufzucht. „Hier wird häufig am falschen Ende gespart, besonders im Winter sind 6 bis 7 kg Vollmilch pro Tag einfach zu wenig“, beschreibt Uwe Weddige die Situation.

Eine intensive Tierbeobachtung und Gesundheitskontrolle ist durch nichts zu ersetzen, „besonders bei Pneunomien und Durchfällen darf keine Zeit verloren gehen“, ermunterte Ainagul Ayaganova die Teilnehmer in ihren Ausführungen zur Kälbergesundheit zum schnellen und konsequenten Handeln. „Ohne kurative Maßnahmen geht es nur selten, besser ist es jedoch, die Möglichkeiten der Prävention auszuschöpfen“ erläuterte der Rinderfachtierarzt Asset Yergaliyev bewährte Impfstrategien in Milchkuhbeständen.

Besonders intensiv diskutiert wurde unter der Leitung von Olessya Kobzeva (DAZ), als Uwe Weddige Fütterungskonzepte für Kälber auf Basis einer Trocken-TMR vorstellte. „Diese Mischungen eignen sich hervorragend als Beifutter für die Tränkephase, sie sind leicht herzustellen, über mehrere Wochen gut zu lagern und für die Kälber bestens verträglich“, argumentierte der Berater.

Als wichtigen Erkenntnisgewinn beschrieben die Teilnehmer der Tagesveranstaltung in Chaglinka die Zusammenhänge zwischen der Kuh- und Kälbergesundheit und die Einflüsse der vielen Faktoren, die einem Kalb auf dem Weg zur Milchkuh begegnen. „Nur das ganzheitliche Verständnis bildet die Grundlage für eine erfolgreiche Milcherzeugung“, fasste einer der 35 Teilnehmer den Veranstaltungstag im Deutschen Agrarzentrum zusammen.

Uwe Weddige

18 11, 2021

Melken ohne zu surfen

2021-11-19T06:02:10+00:0018. November 2021|

Hohe Zellzahlen, lange Melkzeiten und Mitarbeiterwechsel sind Gründe, beim Melken einmal genau hinzusehen. Nur das richtige Melken bildet die Grundlage für eine gute Milchqualität und eine hohe Eutergesundheit!

In Trainings auf den Pilotbetrieben vermittelt Uwe Weddige grundlegende Fertigkeiten und Kenntnisse über Melktechnik, Euterphysiologie und den Melkvorgang in Theorie und Praxis. Während der praktischen Melkarbeit zeigt er wie Euterhygiene „geht“ und was man aus der Zitzenkondition ablesen kann.

Oft werden Euter unnötigerweise nass gereinigt, Melkzeuge quer angesetzt und die Abnahmeautomatik abgeschaltet. Die manuelle Belastung des Melkzeugs am Ende jeder Melkung – auch Surfen genannt – kostet viel Zeit und behindert die Arbeitsabläufe.

„Die Vorstimulation, das sogenannte Anrüsten, das korrekte Ansetzen des Melkzeuges und die Verbesserung der Arbeitseffizienz stehen im Mittelpunkt der Trainings“, erläutert der KFM-Projektleiter. „Diese Dinge kann man zwar theoretisch erläutern, eindrucksvoller und nachhaltiger kann ich diese Kenntnisse aber vermitteln, wenn ich eine Melkzeit lang mitmelke“, ist der deutsche Experte überzeugt.

Am Rande dieser einzelbetrieblichen Trainings vermittelt Uwe Weddige wichtiges Wissen zur Erzeugung von Qualitätsmilch, Milchbehandlung und Kühlung sowie Euteraufbau, physiologischen Vorgängen im Euter, zur Euterhygiene und zur Eutergesundheit.

Uwe Weddige

18 11, 2021

Mehr Vitamin D3 in der Milch

2021-11-18T05:14:34+00:0018. November 2021|

Kühe können Milch geben, die 20 Mal mehr Vitamin D3 enthält als herkömmliche. Das liegt an besonderen Leuchtstoffröhren im Stall.

Fünfzehn Lampen hängen im Stall von Armin Högenauer aus Bayern über dem Liegebereich der Kühe. Ihr Licht ist dem der Sonne nachempfunden und regt die Vitamin D3 Produktion im Körper der Tiere an, ohne allerdings Sonnenbrand zu verursachen.

Nach Ansicht von Tierarzt Peter Zieger haben die besonderen Lampen einen positiven Nebeneffekt: das Wohlbefinden und die Gesundheit der Tiere verbessere sich. Der Tierarzt hat den Eindruck, dass die Tiere viel ruhiger sind, außerdem seien sie gesünder.

Seit dem Einbau der Lampen haben Armin Högenauers Kühe viel seltener eine Euterentzündung. Nur noch ein bis zwei Tiere pro Jahr. Und er berichtet: „Nach der Besamung werden seine Kühe leichter trächtig als vorher. Auch das ist ein Zeichen dafür, dass es ihnen gut geht“.

Die Lampen brennen 16 Stunden am Tag. Acht Stunden ist es dunkel im Stall. Ein Tag–Nacht Rhythmus wie im Hochsommer. Den Kühen scheint das Fehlen des Jahreszeitenwechsels nichts auszumachen, sagt Tierarzt Peter Zieger. Im Gegenteil: “Sie mögen die tägliche Routine”.

Früher seien Kühe mehr auf der Weide gewesen und hätten dadurch viel Vitamin D in ihrer Milch gehabt, berichtet Sabine Obermeier, die die D3-Milch vertreibt. Ihre Firma verkauft die “Sonnenvitaminmilch”, 2,19 bis 4,19 Euro kostet der Liter im Verkauf.

Die Frage ist allerdings, wie viel Vitamin D3 ein Mensch mit der Nahrung überhaupt aufnehmen muss. Er kann es nämlich selbst im Körper bilden, wenn er Sonnenlicht abbekommt. Deshalb hängt es davon ab, wie viel er sich im Freien bewegt. „Wer nicht in die Sonne kommt, braucht zusätzliches Vitamin D3“, sagt Ernährungsexperte Prof. Peter Stehle von der Uni Bonn.

Uwe Weddige

Foto: Karsten Weddige

10 11, 2021

Mehr über die Kälber wissen

2021-11-10T15:40:28+00:0010. November 2021|

Welche Fehler müssen in der Kälberaufzucht unbedingt vermieden werden? Warum sieht das Futter für Kälber im Winter anders aus, wie erkenne ich kranke Kälber und welche Ursachen haben Durchfälle?

Gesunde und wüchsige Kälber als Nachzucht für eine leistungsstarke Herde, das wünscht sich jeder Milcherzeuger. Die Wirklichkeit sieht leider oft anders aus und genauso oft sind die Betreuer ratlos.

Hilfe bieten die praxisorientierten Vorträge zur Kälbergesundheit von Ainagul Ayaganova und Uwe Weddige (beide Milchprojekt) mit erprobten Lösungen zur Haltung und Fütterung von Kälbern. Ergänzt werden diese Themen durch einen Beitrag des Fachtierarztes für Rinder Asset Yergaliyev zur Umsetzung von Impfprogrammen für Kälber sowie durch Informationen zur sicheren Kälberidentifikation von Julia Wildbrant, Fa. Caisley.

Das Seminar ist sowohl für aktive Milcherzeuger wie auch für Landwirte geeignet, die planen, in die Milcherzeugung einzusteigen.

Die Veranstaltung findet im

Deutschen Agrarzentrum (DAZ/AMTK) am 17. November 2021, ab 10:00 Uhr

statt. Adresse: 021231 Gemeinde Chaglinka, Rayon Zerendy, Akmola Oblast.

Das Team des deutschen Agrarzentrums DAZ-Team bietet den Teilnehmern auch Übernachtung und Verpflegung an.

Nähere Informationen und Anmeldung bei Olessya Kobzeva (Deutsches Agrarzentrum),

Telefon +7 705 754 32 72

9 11, 2021

KFM Milchprojekt Newsletter November 2021

2021-11-09T13:13:03+00:009. November 2021|

Alle Jahre wieder …

die ersten Frosttage erinnern uns unmissverständlich an den kommenden Winter. Dabei denken wir natürlich sofort an kalte Ställe und eingefrorene Tränken, aber die Vorbereitung auf die weiße Jahreszeit ist deutlich weitreichender.

In unserem November-Newsletter beschäftigen uns daher mit Fragen der Winterfütterung für Milchkühe und Jungrinder. Außerdem erläutern wir, wie Sie Melkstand und Stall mit einfachen Maßnahmen fit für den Winter machen.

Außerdem geben wir Tipps zur Anpassung Ihre Kälberfütterung an winterliche Temperaturen und wir zeigen beispielhafte und bewährte Lösungen für Kleinklimazonen im Kälberstall. Lesen Sie auch den Gastbeitrag über Milcherzeugung in Kanada „Melken bei -30° C“.

Unkomplizierte Arbeitserledigung, komfortable Arbeitsplätze und gesunde Tiere auch im Winter – das ist der Schwerpunkt dieses Newsletters.

Klicken Sie hier.

9 11, 2021

Schlüssel Tiergesundheit

2021-11-09T09:18:51+00:009. November 2021|

Wo stehen die Pilotbetriebe in Sachen Tiergesundheit? Wie löst man Engpässe in der Euter- oder Klauengesundheit? Welche Probleme entstehen durch falsche Fütterung oder unvollständige Impfprogramme und wie lassen sich Reproduktion und Kälberaufzucht verbessern?

Ein erfahrener Rindertierarzt führt in den nächsten Monaten Interviews mit Betriebsleitern, nimmt die Haltungsbedingungen in Augenschein und untersucht Kühe, Jungtiere und Kälber. Außerdem zieht er Proben in den Betrieben. Er wertet diese aus und gibt Hilfestellungen zur Gesundung der Bestände.

Eigentlich nichts Besonderes, aber während Asset Yergaliyev als kasachischer Experte die vor-Ort-Besuche erledigt, bekommt er online-Unterstützung durch den deutschen Fachtierarzt Dr. Hubert Buer. Gemeinsam besprechen die beiden Fachleute die Anamnese in den Beständen und sie erarbeiten ebenfalls gemeinsam die Diagnosen und Empfehlungen für kurative und präventive Maßnahmen.

Nicht zuletzt geben sie dem KFM-Team wichtige Hinweise und Tipps für Trainingsmaßnahmen zum Gesundheitsmanagement in den Betrieben, denn eine Reihe von Problemen können die Landwirte selbst durch gute Beobachtung von Körpertemperatur, Bewegungsaktivität, Wiederkäuen und Trinkverhalten erkennen und lösen. Je früher Gesundheitsprobleme bekannt sind, desto schneller können die Tierhalter handeln und schwere Krankheitsverläufe reduzieren.

Diese Ergebnisse und Erfahrungen werden bei Milcherzeugern und Tierärzten auf fruchtbaren Boden fallen, denn das KFM-Projekt zeigt immer wieder, wie empathisch die Landwirte sind: sie wollen, dass es ihren Tieren gut geht.

Uwe Weddige

7 11, 2021

Führungsposition im Angebot

2021-11-07T04:15:40+00:007. November 2021|

Die kasachische Milcherzeugung wächst beständig und vielerorts entstehen moderne Stallanlagen. Dieser Trend bietet gut ausgebildeten Rinderfachleuten Chancen auf attraktive Führungspositionen: Herdenmanager!

Auf den ersten Blick sorgt ein Herdenmanager dafür, dass das genetische Leistungspotenzial der Herde ausgeschöpft und dabei das Wohlergehen und die Gesundheit der Tiere gesichert wird. Versierte und erfahrene Herdenmanager verfügen jedoch nicht nur über einen geschulten Blick für die Tiere, sondern auch für die Mitarbeiter. Sie delegieren eine Vielzahl der täglichen Aufgaben und sie sind verantwortlich für die Erstellung und Einhaltung von Arbeitsplänen.

Zu ihren Aufgaben gehören die Organisation, Durchführung, Überwachung und Kontrolle aller im Milchviehstall relevanten Tätigkeiten. In diesem Zusammenhang erheben und werten sie Daten und Kennzahlen aus, leiten entsprechende Maßnahmen ab, treffen die notwendigen Entscheidungen und übernehmen zum Teil Schlüsselaufgaben direkt am Tier.

Trotz des Einsatzes hoch entwickelter Technik ist es wichtig, dass das Basiswissen über Anatomie und Physiologie der Tiere bei der Ausbildung nicht vernachlässigt wird. Die Technik ist nur ein Werkzeug. Sie kann das geschulte Auge des Menschen und die notwendigen Entscheidungen am Tier nicht ersetzen.

Das KFM-Team unterstützt Betriebe und angehende Herdenmanager bei der Vertiefung ihres theoretischen und praktischen Wissens speziell für den Bereich der praktischen Managementaufgaben und der Mitarbeiterführung. Interessierte Bewerber sind stets willkommen. Kontakt unter [email protected] oder +77055955264

Ainagul Ayaganova und Uwe Weddige

27 10, 2021

Wo steht das KFM-Projekt?

2021-10-27T03:56:49+01:0027. Oktober 2021|

Fast 24 Monate läuft das KFM-Projekt jetzt, Zeit für eine kleine Zwischenbilanz.

Kürzlich traf sich deshalb das Projektteam mit Vertretern des kasachischen Landwirtschaftsministeriums (MoA) zur Erörterung des Projektfortschritts.

„34 Trainingstage mit internationalen Experten und 60 einzelbetriebliche Beratungen durch das KFM-Team im laufenden Jahr haben die Pilotbetriebe sichtbar vorangebracht“, zog Uwe Weddige ein erstes Resümee des laufenden Jahres, „besonders die Trainings zur Klauenpflege, zur Futterernte und zur Tiergesundheit wurden von allen Seiten gelobt.“ „Hinzu kommen noch die Webinare mit Agrarian-Credit-Corporation (ACC)“, ergänzte die stv. KFM-Projektleiterin Ainagul Ayaganova. Besonders die Angebote zur Beurteilung von Businessplänen wurden gut angenommen, da die Erkenntnisse sofort bei den Entscheidungsprozessen zur Kreditvergabe an Milcherzeuger Berücksichtigung finden können.

Mutayev Kairat Mendibaevich hob lobend die Qualität des monatlichen erscheinenden Newsletters hervor. Zusammen mit den Merkblättern und Checklisten die allen Nutzern frei zur Verfügung stehen, sei dies eine hervorragende und einzigartige Sammlung an Fachwissen, ergänzte der stv. Direktor des Departments für Tierproduktion und Verarbeitung tierischer Erzeugnisse (MoA). Ebenfalls einzigartig sei die Qualität der frei zugänglichen Beratungsmodule, die in erster Linie für Beratungsfachkräfte gedacht sind.

In den nächsten Monaten soll die Qualifizierung der Milcherzeugungsberater des Kasachischen Institutes für Tierhaltung und Tierzucht in Almaty (KAZNIIZHIK) nicht nur fortgeführt, sondern weiter ausgebaut werden. „Wir planen die dortigen Berater intensiv im Rahmen unserer einzelbetrieblichen Beratungsmaßnahmen zu schulen und zu trainieren,“ ergänzte der KFM-Projektleiter dazu. Alle Teilnehmer der Runde sind sich darüber einig, dass diese Fachkräfte den Kern der künftigen Milcherzeugungsberatung Kasachstans bilden und ihre Kenntnisse an Kollegen und Landwirte weitergeben sollen.

Uwe Weddige

Foto von l.n.r: Mutayev Kairat Mendibaevich, Ainagul Ayaganova, Svetlana Puchkova, Uwe Weddige

26 10, 2021

Besucherandrang auf der Messe

2021-10-26T15:17:10+01:0026. Oktober 2021|

Vor der modernen Kulisse des EXPO-2017-Geländes und in einer großzügigen modernen Halle zeigten zahlreiche Aussteller ihre Produkte für Ackerbau und Viehhaltung. Einen viel beachteten Auftritt hatte der kasachische Angusverband mit der Präsentation und Auktion herausragender Tiere, aber auch das heimische Kasachische Weißkopfrind kam nicht zu kurz.

Die KazAgro/KazFarm-Messe in Nur-Sultan war in den vergangenen Tagen der Treffpunkt der kasachischen Landwirtschaft. Der Mix der Aussteller beeindruckte viele Besucher, wobei – ohne gezählt zu haben – die Ost- und Mitteleuropäer sowie die Kasachen sich die Waage hielten. Leistungsstarke Traktoren und Erntemaschinen, Düngemittel und Saatgut wurden genauso präsentiert, wie Techniken zur Getreidelagerung und -verarbeitung und drohnengestützte Verfahren für die Bestandsführung im Pflanzenbau.

Landwirtschaft hat eine große Bedeutung für die kasachische Wirtschaft, das war allein durch die Vielzahl der Besucher auf dem Gemeinschaftsstand des deutschen Bundesministeriums für Ernährung und Landwirtschaft (BMEL) zu spüren.

Auch viele Pilotbetriebe des KFM-Projektes fanden den Weg zur Messe und nahmen sich Zeit für Gespräche mit den beiden Projektleitern: „Wie können wir unsere Betriebe weiter optimieren und woher bekommen wir qualifiziertes Personal dafür?“ Diese Überlegungen standen genauso im Mittelpunkt der Gespräche mit Ainagul Ayaganova und Uwe Weddige, wie die Fragestellung nach geeigneter Labordiagnostik für Milch, Futter und Veterinärwesen als Basis für eine erfolgreiche Beratung in der Milcherzeugung.

Uwe Weddige

Foto: Dr. Olga Hunger (Deutsche Landwirtschaftsgesellschaft) bei ihrer Begrüßungsrede

18 10, 2021

Team verstärkt

2021-10-18T08:05:33+01:0018. Oktober 2021|

Das Projektteam wächst um einen weiteren Mitarbeiter: Bakdaulet Tursynbay (23) unterstützt ab sofort Ainagul Ayaganova und Uwe Weddige in der Beratung der 16 Pilotbetriebe im nördlichen Kasachstan: „wir möchten unsere Beratungsarbeit und die Hilfe zur Umsetzung unserer Empfehlungen weiter intensivieren“. Die Kosten für diese Mitarbeiterstelle übernimmt   vereinbarungsgemäß das Institut für Tierzucht und Tierhaltung in Almaty (KAZNIZHIK) als Projektpartner.

Bakdaulet Tursynbay hat an der Kasachischen Agrartechnischen Seifullin-Universität in Nur-Sultan „Landtechnik“ studiert. Anschließend nahm er erfolgreich am Internationalen Masterstudiengang “Agrarmanagement” an der Hochschule Weihenstephan-Triesdorf teil. Seine nächsten Stationen waren bei KAZ Chemicals Trading House und Vitaprofi GmbH.

Im Team wird er sich intensiv mit der Erfassung und Auswertung der biologischen und wirtschaftlichen Daten der Pilotbetriebe beschäftigen und außerdem die Einsätze der internationalen Experten unterstützen.